Wie alles begann

Nach meinem ersten Besuch im Juni 2017 im Dorf Valea Plopului in Rumänien, habe ich festgestellt, wie gut es uns hier in Deutschland doch geht.

Die Not ein wenig zu lindern, vor Ort zu helfen – das war mein Wunsch. Einige Kisten Hilfsgüter die wir mitgebracht haben, das reichte mir nicht. Wir wollen den Verein ProVita – Betreiber der Dörfer im Tal Plopului – tatkräftig unterstützen. Die Asociatia ProVita ist in Rumänien als gemeinnützig anerkannt. Es handelt sich um die landesweit größte Organisation, die sich um Waisen und mißbrauchte Kinder kümmert. Pfarrer Tanase hat vor ca. 25 Jahren den Verein ProVita gegründet und heute sind seine Tochter Gabriela und ihr Ehemann leitend tätig.

Es leben insgesamt ca. 500 Menschen in den Dörfern im Tal, davon sind etwa 420 Hilfsempfänger. Viele der Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich dort, oft waren sie ebenfalls bereits als Kinder dort aufgewachsen. Die Gemeinschaft lebt quasi selbstversorgerisch, ausschließlich finanziert durch Spenden, d.h. sie erhalten leider keine staatlichen Zuwendungen.

Nachdem ich die Zusage für den Truck bekommen habe und die ersten Hilfsgüter schon eingelagert waren, habe ich unglaublich viel Zuspruch durch meine Aktion erhalten, was mich dazu angespornt hat, den nächsten Schritt zu gehen. Im März 2018 haben wir beschlossen einen gemeinnützigen Verein zu gründen, die „Konvoihilfe-Rumänien“ war geboren.